Geist formt Materie

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Der Geist kann Realität und damit Materie schaffen. Es beginnt mit einer Idee, einem Gedanken, einer Vision. Gepaart mit Durchhaltevermögen, einem gewissen Pragmatismus und guten Beziehungen zu potenziellen Unterstützern können Ideen, Gedanken und Visionen neue Verhältnisse schaffen.

Ideen, Gedanken und Visionen müssen dafür eigentlich nur eines sein: nachhaltig. Das beweisen die Geschichten bekannter Persönlichkeiten wie Steve Jobs oder Elon Musk. Obwohl sie berufliche und persönliche Niederlagen einstecken mussten, sind sie ihren Idealen treu geblieben und haben damit neue Verhältnisse geschaffen. Was dazu kommt: Die Visionen dieser Menschen inspirieren und begeistern andere. Streng nach meinem Motto: TELL. RISE. INSPIRE.

Nun kann sich jeder persönlich fragen, wie er Umstände, die zunächst nur im eigenen Geist existierten, zur lebendigen Realität hat werden lassen. Das müssen auch nicht immer revolutionäre Computer oder bahnbrechende Entwicklungen in der kommerziellen Raumfahrt sein. Zum Glück verfolgen wir alle unterschiedliche Ziele und Ideale – Größe und Bedeutung für die Menschheit sind zunächst zweitrangig.

Als Kind war ich fasziniert von Menschen, die Schlagzeug spielen konnten. Von diesem Instrument ging immer ein Zauber aus – es hatte etwas mit dem Druck zu tun, der von Trommeln ausgeht, und mit der Tatsache, dass Rhythmik das Fundament jeder Musik bildet. Diese Faszination ließ mich nicht mehr los. Im Geiste sah ich mich in der Rolle des Schlagzeugers berühmter Bands. Nicht als Sänger, nicht als Gitarrist – nein: als Schlagzeuger. Offensichtlich konzentrierte ich die neuronale Energie meines kindlichen Gehirns so stark auf diese Vorstellung, dass sich die Idee, der Wunsch materialisierte. Als Teenager lernte ich Schlagzeug spielen.

Eine besondere Rolle fiel dabei meinen Eltern zu, die spendabel und tolerant genug waren, mich bei der Verwirklichung dieses Traumes zu unterstützen. Es hat aus unterschiedlichen Gründen nicht zum Berufsmusiker gereicht, aber vielleicht lebe ich den Traum genau deshalb heute noch. Wer weiß, was passiert wäre, hätte ich den Weg als professioneller Drummer eingeschlagen? Auf jeden Fall ist diese Realität nicht aus meinem Leben wegzudenken.

Und so bereite ich mich geistig auch schon auf den nächsten Auftritt mit meiner Band vor, den ich in den kommenden Tagen spielen werde.

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